rent-event-tec
fassadengestaltung
mannheim 2017

vielleicht 

 

das sehen, das erkennen, das lesen: es ist ein spiel mit ja oder nein und dem reiz des vielleichts. und es lässt sich auf schrift anwenden. auf der über 1000 quadratmeter großen fassade wünscht sich das stadtplanungsamt eine grafische schicht, die das riesige volumen des industriebaus, gelegen an einem öffentlichen weg, kaschiert oder aufwertet. den bauherrn zu überzeugen, seine neue, teure fassade bekleben zu lassen, gelingt mit dem versprechen, seine wortmarke auf dem fast 100 meter langen gebäude sehen zu können. dem baurechtsamt jedoch gefällt das nicht, weil das baurecht höchstens 10% der fassade als werbefläche gestattet. deshalb wird der firmenschriftzug in seine bestandteile aufgelöst, und zwar so weit und so unleserlich, dass das baurechtsamt zustimmt – und doch so wenig, dass er gerade noch lesbar ist, um den bauherrn zufrieden zu stellen. für alle anderen ist es ein grafisches spiel, das sich – vielleicht – zusammensetzen lässt. 

Projektdaten

auftraggeber: 

stadt mannheim 

 

bauherr: 

rent-event-tec gmbh 

 

architekt: 

peter stasek 

 

kommunikationsdesign: 

büro uebele 

visuelle kommunikation 

mitarbeiter: 

carolin himmel  

christian lindermann (projektleitung)  

andreas uebele 

 

fotos: 

brigida gonzalez