gta papers
konzeption, gestaltung
und satz
zürich, 2017

sperriger und gesperrter satz 

 

wissenschaftsmagazine sind bisweilen sperrige literatur. muss die gestaltung deshalb auch sperrig sein? ja, denn das layout erzählt dem flüchtigen betrachter etwas über das anspruchsvolle niveau der texte. es beschönigt nicht, aber es verschönert. die form ist eine entsprechung des inhalts. 

 

mit dem flexiblen, leistungsfähigen 12-spaltigen satzspiegel lassen sich die beiträge strukturieren. längere artikel werden in einer kleinen schriftgröße gesetzt, kürzere miscellen in einer größeren schrift über alle 12 spalten. je nach erfordernis erlaubt das raster bis zu vier marginalienspalten, die den fließtext einrahmen. der blocksatz erzeugt ein geschlossenes satzbild. außen zeigt das magazin kein bild sondern schwarze schrift auf weißem grund. damit stört es die erwartungshaltung an eine titelseite – eine radikale entscheidung, die signalisiert, dass es im magazin um inhalte geht. um die einzelnen schriften der reihe unaufdringlich aber eindeutig voneinander zu unterscheiden, wird der weiße fond auf dem cover mit jeder neuen ausgabe um vier prozent dunkler gedruckt, so dass die 25. ausgabe mit weißer schrift auf schwarzem hintergrund erscheint. 

Projektdaten

auftraggeber: 

gta verlag, eth zürich 

institut für geschichte und theorie der architektur 

fachbereich architektur 

 

kommunikationsdesign: 

büro uebele 

visuelle kommunikation 

mitarbeiter: 

carolin himmel 

christian lindermann 

(projektleitung)  

andreas uebele 

 

produktion: 

offsetdruckerei karl grammlich 

 

fotos: 

christian lindermann 

 

schrift: 

GT eesti 

www.grillitype.com 

 

technische details: 

180 seiten 

format 21 × 29,7 cm 

auflage 1000 stück 

 

englische auflage: 

ISBN 978-3-85676-363-3 

gta verlag, zürich 

www.books.gta.arch.ethz.ch