bauhaus museum weimar
visuelle identität
eingeladener wettbewerb,
1. preis
weimar 2015

zeitzeugen 

 

der begriff visuelle identität beschreibt sehr schön, was die sache bedeutet: sie visualisiert – oder übersetzt – mit grafischen mitteln die eigenschaft eines unternehmens, oder wie hier, eines museums. was aber ist das wesentliche eines museums? sind es die handelnden personen? die architektur? die geschichte? der ort? die objekte? wahrscheinlich spielt alles zusammengenommen eine rolle. aber der kern ist die nämlichkeit, die diesem bauhaus eingegeben ist. hier sind die originale enstanden, die unserem kulturellen gedächtnis unter der rubrik »bauhaus« eingeschrieben sind. es sind altbekannte objekte wie die leuchte, der stuhl oder der türdrücker, die in weimar entworfen und hergestellt worden sind. die idee des neuen denkens in der gestaltung hat sich in der architektur, in den möbeln und im design manifestiert. und so ist es naheliegend, dass diese objekte nicht nur von der schönheit und der idee des weimarer bauhaus’ zeugen, sondern ein wesentlicher baustein der visuellen identität sind. diese gegenstände sind von hand illustriert, um den handwerklichen gesichtspunkt zu betonen, der im bauhaus ein hohes ethos hatte. bei diesem corporate design stehen die dinge und ihre schöpfer im vordergrund. 

projektdaten

auftraggeber: 

klassik stiftung weimar 

 

mitarbeiter: 

sven eul 

carolin himmel 

petr pščolka 

(web ausführung) 

philipp schäfer 

(web wettbewerb) 

nadja schoch 

(projektleitung ausführung) 

andreas steinbrecher 

(projektleitung wettbewerb) 

andreas uebele 

 

illustration: 

andreas steinbrecher 

 

schrift: 

neuzeit grotesk 

 

fotos: 

christian lindermann