leibniz-institut für geschichte und kultur des östlichen europa (gwzo)
visuelle identität
eingeladener wettbewerb, 1. preis
leipzig, 2017

merk-würdige zeichen  

 

oft zeigt sich der innewohnende geist eines unternehmens bereits in seinem zeichen. verspricht es mehr, als das unternehmen halten kann oder ist es eher bescheiden? ist es pompös oder fad, ist es handwerklich billig? oder sendet es gar ein freundliches signal? das zeichen für das institut, das sich mit geschichte und kultur des östlichen europas befasst, präsentiert sich in einem neuen gewand. es ist ein schlichter, aber schöner anzug mit einem hauch von extravaganz. er ist sauber genäht und an den problemstellen – dem visuellen konflikt zwischen rundungen und schrägen der buchstaben – kaschiert er nicht, sondern betont sie bewusst und macht aus ihnen etwas besonderes. darin liegt eine handwerkliche kunst, deren produkt nicht nur tragbar ist, sondern auch zeitgemäß. grundlage ist die konstruktion der buchstabenmarke aus dreiecken und kreisen, auf der die zeichnung nach den regeln der schriftschneider angepasst ist: die übergänge sind weich und fließend, im gegensatz zur rein geometrischen form.  

projektdaten

auftraggeber 

leibniz-institut für geschichte und kultur des östlichen europa (gwzo) 

 

kommunikationsdesign 

büro uebele 

visuelle kommunikation 

mitarbeiter 

carolin himmel 

justyna sikora (projektleitung) 

andreas uebele 

 

fotos 

christian lindermann 

 

schrift 

eigene, leipzigzwo, 2017, büro uebele mit gabriel richter