sofia 2019
wortmarke, visuelle identität
sofia 2011

wettbewerbsbeitrag, nicht realisiert. 

 

die schrift verrät das besondere: die lateinischen und kyrillischen schriftzeichen kommunizieren nicht nur sofias geografische lage in europa, vielmehr spiegelt die verwendung von zwei alphabeten die außergewöhnliche mischung der kulturen wider, deren fülle in einer mannigfaltigen visuellen sprache sichtbar wird.  

 

die formen, aus denen die beiden schriftzüge gebildet sind, nehmen bezug auf historische ornamente und motive, die in der bulgarischen hauptstadt zu sehen sind. die geometrisierung der schrift durch grafische muster ermöglicht eine visuelle einheit der unterschiedlichen buchstaben beider alphabete. darüber hinaus lässt sich mit diesen formen eine heitere und festliche stimmung erzeugen, die – dem anlass entsprechend – einfach und reduziert oder kraftvoll und großflächig sein kann.  

 

die technischen informationen zur bewerbung befinden sich auf grünen und roten rechteckflächen, die sich spielerisch in die muster einfügen. bei sachlichen anwendungen, zum beispiel einem briefbogen, sind sie rechtwinklig zur wortmarke angeordnet. die komplementären farben sind kleine farbtupfer im schwarzweißen ornament und verweisen auf die landesfarben. der bewusste verzicht auf farbe steht in einem spannungsvollen verhältnis zu den bewegten mustern, die sich aus der typografie lösen können und ein grafisches dekor bilden, das von weitem ein eindeutiges signal setzt:  

 

sofia! kultur! feier! 

projektdaten

auftraggeber: 

sofia municipality und sofia development association 

 

mitarbeiter: 

petr pščolka (projektleitung) 

andreas uebele 

 

principal typefaces: 

akzidenz grotesk