wie ich bin –?!
typografische arbeit
andreas uebele in zusammenarbeit mit
tamara hansen
düsseldorf 2016

»wie ich bin?« kann eine frage sein – und die antwort darauf könnte »schön« sein. aber wer will das schon von sich behaupten? und ist dieses »schönsein wollen« nicht ein absurder wunsch? oder sind wir schön und sehen es nicht? was ist überhaupt schön? ist es schön, große brüste zu haben? weil dies (vermeintlich!) viele männer als begehrenswert erachten? ist es schön, einen großen hintern zu haben, nur weil es in einigen kulturen so ist? schönheitsideale kommen und gehen und verändern sich. was aber bleibt, ist unsere unfreie, unsere ängstliche und von fragwürdigen schönheitsidealen beeinflusste sicht auf unseren körper. dass man mit seinem körper – oder teilen desselben – unzufrieden ist, kennt man auch aus eigener, leidvoller erfahrung. wie aber ist das bei menschen, die professionell vor der kamera stehen, weil sie einem ganz bestimmten schönheitsideal entsprechen? was werden vier schöne, junge frauen auf die frage antworten, was sie an ihrem körper nicht mögen? die fotografin tamara hansen und der kommunikationsdesigner andreas uebele sind diesen fragen auf den grund gegangen. das ergebnis ist überraschend – oder (leider!) auch nicht. nur einmal war die antwort: »nichts. ich bin zufrieden, wie ich bin.« 

»wie ich bin« muss also keine frage, sondern kann auch eine botschaft sein, wenn wir das thema schönsein für uns selbst definieren. 

Projektdaten

auftraggeber 

tamara hansen, andreas uebele 

 

fotografie 

tamara hansen 

 

kommunikationsdesign  

andreas uebele  

 

schrift  

handlettering 

 

fotomodell 

evelyne lukengu 

odoreen opoku 

lilian marie schreckenberger 

 

haare und make-up 

agnes hecking 

 

styling 

clara giummarresi 

 

postproduktion 

olga tsakno 

irene velweiss